Kurz & knapp
Whitelisting bedeutet, dass ein Creator einer Marke erlaubt, Werbeanzeigen über sein eigenes Social-Media-Konto zu schalten. Die Ads erscheinen im Namen des Creators statt der Marke — das wirkt authentischer und nutzt die Glaubwürdigkeit des Profils, gegen entsprechende Nutzungsrechte und Vergütung.
Whitelisting vs. Spark Ads
"Whitelisting" ist der allgemeine Begriff für werblichen Zugriff auf das Creator-Konto. Auf TikTok heißt die native Variante "Spark Ads", auf Meta läuft es über Partnership-/Branded-Content-Tools. Gemeinsam ist: Die Anzeige läuft sichtbar über das Creator-Handle.
Beispiel
Ein gut laufendes Reel eines Creators soll als Anzeige skaliert werden. Statt es auf das Marken-Konto zu kopieren, schaltet die Marke es per Whitelisting über das Creator-Profil — mit höherer Authentizität und oft besserer Performance. Dafür braucht es vereinbarte Paid-Ad-Nutzungsrechte.
Bei Collavo
Bei Collavo gehören Paid-Ad-Rechte in den strukturiert erfassten Rechteteil des Vertrags. So ist nachvollziehbar, ob und wie lange Whitelisting erlaubt ist, bevor Content veröffentlicht und beworben wird.
Kennzeichnung
Auch Whitelisting-Ads müssen als Werbung erkennbar sein — siehe Kennzeichnungspflicht.
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