Hinweis: rechtliche Prüfung ausstehend
Dieser Beitrag erklärt die Rechts- und Steuerlage nach bestem Wissen mit Quellenangaben — er ist keine Rechts- oder Steuerberatung. Für verbindliche Auskünfte ziehe bitte eine Anwältin/einen Anwalt bzw. eine Steuerberatung hinzu.
Hinweis
Allgemeine Begriffserklärung, keine Rechts- oder Steuerberatung. Für konkrete Fälle ziehe rechtlichen Rat hinzu.
Kurz & knapp
Schleichwerbung ist werblicher Inhalt, der seinen kommerziellen Charakter verschleiert — also nicht als Werbung erkennbar gemacht wird, obwohl eine Gegenleistung dahintersteht. Sie täuscht Verbraucher über die Absicht und ist im Wettbewerbs- und Medienrecht unzulässig. Das Gegenmittel ist klare Kennzeichnung.
Wann liegt Schleichwerbung vor?
Maßgeblich ist, ob ein kommerzieller Inhalt als redaktioneller oder privater Beitrag erscheint, ohne erkennbare Kennzeichnung. Entscheidend sind Gegenleistung und der Eindruck beim Publikum — nicht nur die formale Bezeichnung.
Beispiel
Ein Creator zeigt ein bezahltes Produkt als vermeintlich rein persönliche Empfehlung, ohne jede Werbe-Kennzeichnung. Für Follower wirkt es wie eine private Meinung — tatsächlich ist es bezahlte Werbung. Das kann als Schleichwerbung gewertet werden.
Wie man sie vermeidet
- Werbliche Inhalte deutlich kennzeichnen (z. B. "Werbung")
- Kennzeichnung gut sichtbar und vor dem Konsum platzieren
- Vorgaben früh im Brief klären
Bei Collavo
Bei Collavo lassen sich Kennzeichnungsvorgaben im Brief festhalten, sodass Erwartung und Pflichtangaben Teil desselben Kooperations-Datensatzes sind. Die rechtliche Verantwortung im Einzelfall bleibt bei den Beteiligten.
Abgrenzung
Das Gegenstück ist die Kennzeichnungspflicht — siehe eigener Eintrag.
Häufige Fragen
- Ist ein vergessener Werbehinweis automatisch Schleichwerbung?
- Nicht zwingend — es kommt auf den Einzelfall an (Gegenleistung, Gesamteindruck). Das ist keine Rechtsberatung; im Zweifel rechtlichen Rat einholen.
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