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DAC7-Schwellenwert-Checker: Bist du meldepflichtig?

DAC7 verpflichtet Plattformen, Einkünfte ihrer Anbieter an die Finanzverwaltung zu melden. Dieser Checker zeigt dir, ob du die typische Bagatellgrenze überschreitest.

Von Collavo-RedaktionStand: 2026-06-30

Hinweis: rechtliche Prüfung ausstehend

Dieser Beitrag erklärt die Rechts- und Steuerlage nach bestem Wissen mit Quellenangaben — er ist keine Rechts- oder Steuerberatung. Für verbindliche Auskünfte ziehe bitte eine Anwältin/einen Anwalt bzw. eine Steuerberatung hinzu.

Kurz & knapp

Du fällst in der Regel unter die DAC7-Meldung, wenn du pro Kalenderjahr und Plattform mehr als 30 Vorgänge (relevante Tätigkeiten) durchführst ODER mehr als 2.000 € Vergütung erhältst. Es reicht, wenn eine der beiden Bedingungen erfüllt ist. Maßgeblich sind das deutsche Plattformen-Steuertransparenzgesetz (PStTG) und die Vorgaben des BZSt.

Voraussichtlich nicht meldepflichtig

Beide Schwellen liegen darunter (höchstens 30 Vorgänge UND unter 2.000 €). Hinweis: keine Steuerberatung — siehe Quellen im Beitrag.

Rechtlicher Hinweis

Diese Seite wird redaktionell geprüft und ist keine Rechts- oder Steuerberatung. Verbindliche Auskünfte gibt dir dein Steuerberater oder das zuständige Finanzamt. Maßgeblich sind PStTG und die Informationen des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt).

Welche Schwelle gilt bei DAC7?

Die EU-Richtlinie DAC7 ist in Deutschland über das Plattformen-Steuertransparenzgesetz (PStTG) umgesetzt. Für die sogenannte Bagatellgrenze gilt eine ODER-Verknüpfung: Wer pro Jahr und Plattform 30 oder weniger Vorgänge hat UND höchstens 2.000 € erlöst, wird typischerweise nicht gemeldet. Sobald eine der Grenzen überschritten wird, greift die Meldung.

  • Mehr als 30 relevante Vorgänge pro Jahr und Plattform, ODER
  • mehr als 2.000 € Vergütung pro Jahr und Plattform.
  • Schon eine erfüllte Bedingung löst die Meldepflicht der Plattform aus.

Was zählt als Vorgang und Vergütung?

Als Vorgang gilt grundsätzlich jede relevante, vergütete Tätigkeit, die über die Plattform abgewickelt wird. Die Vergütung umfasst die dir gutgeschriebenen oder ausgezahlten Beträge im Kalenderjahr. Die genaue Zuordnung kann im Einzelfall komplex sein — etwa bei Stornos, Rückzahlungen oder mehreren Plattformen.

Pro Plattform betrachtet

Die Schwellen gelten je Plattform. Wenn du über mehrere Plattformen arbeitest, kann es sein, dass du auf einer meldepflichtig bist und auf einer anderen nicht.

Was bedeutet eine Meldung für mich?

Eine DAC7-Meldung ist kein Steuerbescheid und keine zusätzliche Steuer. Sie informiert die Finanzverwaltung über deine Plattformeinkünfte. Steuerpflichtig sind diese Einkünfte ohnehin — die Meldung erhöht nur die Transparenz. Wichtig ist, dass deine eigene Steuererklärung mit den gemeldeten Daten konsistent ist.

Wie unterstützt Collavo bei DAC7?

Collavo erfasst die für DAC7 nötigen Daten und stellt dir DAC7-ready Belege als PDF oder CSV bereit. Wichtig zur Einordnung: Collavo bereitet die Belege auf, reicht aber nicht automatisch bei der Behörde ein. Die eigentliche Meldung und deine Steuererklärung bleiben dein bzw. der Plattform-Betreiber-Prozess.

DAC7-ready, nicht automatische Meldung

Collavo exportiert Belege, übernimmt aber keine automatische Steuermeldung an die Behörde.

Häufige Fragen

Gilt die Grenze pro Plattform oder insgesamt?
Die Bagatellgrenze wird je Plattform betrachtet. Über mehrere Plattformen hinweg können sich unterschiedliche Ergebnisse ergeben. Diese Einordnung ersetzt keine Steuerberatung.
Muss ich bei einer Meldung mehr Steuern zahlen?
Nein, eine DAC7-Meldung ist keine zusätzliche Steuer. Deine Plattformeinkünfte sind ohnehin steuerpflichtig; die Meldung erhöht nur die Transparenz gegenüber dem Finanzamt.

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