Kurz & knapp
EMV (Earned Media Value) ist eine geschätzte Geldgröße, die den Wert organischer Aufmerksamkeit ausdrücken soll — also was vergleichbare bezahlte Reichweite gekostet hätte. EMV wird aus Reichweite, Engagement und einem Multiplikator berechnet und dient als Näherung, nicht als belastbare Umsatzkennzahl.
Wie wird EMV berechnet?
Üblich ist: Impressions oder Engagements × ein Wert pro Interaktion (CPM/CPE) × ein Faktor. Da Multiplikatoren je Anbieter willkürlich gesetzt werden, schwanken EMV-Zahlen stark — derselbe Post kann je nach Modell sehr unterschiedliche "Werte" ergeben.
Warum es kritisch zu sehen ist
- Multiplikatoren sind nicht standardisiert
- EMV misst keinen tatsächlichen Umsatz
- Vergleichbarkeit zwischen Kampagnen ist begrenzt
- Gefahr, Reichweite mit Wirkung zu verwechseln
Verlässlichere Alternativen
Statt EMV allein lohnt der Blick auf nachvollziehbare Metriken: echte Plattform-Insights (Reichweite, Saves, Shares), Klicks über Tracking-Links und — wo möglich — attributierter Abverkauf. Collavo zeigt echte Plattform-Insights aus den APIs von Instagram, TikTok und YouTube, statt Werte zu erfinden.
Faustregel
EMV als grober Vergleichswert ja — als alleiniger ROI-Beweis nein.
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